die Seite für seltene, kuriose und vergessene Bücher, Kleinschriften.
Hier werden Bücher, Broschüren, Zeitungen und Dokumente angeboten, welche oft nichtmals von google erfasst werden
oder im Internet auftauchen.
Das Buch rekonstruiert eines der dunkelsten und zugleich mutigsten Kapitel der Schweizer Geschichte während des Zweiten Weltkriegs:
Die Tat: Paul Grüninger rettete 1938/39 hunderten (wahrscheinlich mehreren tausend) jüdischen Flüchtlingen das Leben, indem er ihre Papiere vordatierte, damit sie trotz der offiziellen Grenzsperre der Schweiz einreisen durften. Er handelte nach seinem Gewissen und gegen die offiziellen Befehle aus Bern.
Der Fall: Als sein Handeln aufflog, wurde er fristlos entlassen, verurteilt und verlor seinen Pensionsanspruch. Er verbrachte den Rest seines Lebens in Armut und gesellschaftlicher Ächtung.
Die Recherche: Stefan Keller lässt in seinem Buch nicht nur Dokumente sprechen, sondern vor allem Zeitzeugen: Gerettete, Fluchthelfer, Zöllner und Polizisten. Er entlarvt dabei das System der Schweizer Flüchtlingspolitik jener Zeit und die bürokratische Kälte, die Grüninger entgegenschlug.
Warum das Buch so wichtig ist
Es ist eines der seltenen Beispiele für ein Buch, das reale politische Konsequenzen hatte. Die Veröffentlichung löste in den 1990er Jahren eine heftige Debatte aus, die schließlich 1995 (also vor 31 Jahren) zur vollständigen juristischen Rehabilitation Grüningers durch das St. Galler Bezirksgericht führte.
„Es passiert nicht alle Tage, dass ein Buch Regierungen zum Sinneswandel zwingt. So eines ist ‚Grüningers Fall‘.“ – Die Zeit
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